Samstag, 25. November 2006

Motto

Ich hab dich geliebt und im Herzen getragen.
Nun bist du verrutscht und liegst mir im Magen.

Location der Woche 2

"THREE SIXTY BAR"
Dieses Mal ist die „location der Woche“ die „Three sixty Bar“ in Oberperfuß. Sie befindet sich direkt an der Talstation der Rangger Köpfl Bergbahnen und ist in den Ferien 7 Tage die Woche von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Während der Schulzeit hat man immer Dienstags und Freitags beim Nachtschilauf von 19 bis 24 Uhr die Möglichkeit dort einen Einkehrschwung zu machen.
Da die Bar gut beheizt ist, muss man auch bei tiefen Temperaturen nicht frieren und auch die Getränkepreise lassen einen nicht vor Schock erfrieren: Alkoholfreie Getränke kosten € 2,20 (0.33l) und auch das Bier schont mit € 1,90 (0.33l) den Geldbeutel!
Da die Bar direkt an der Piste und zudem noch an der längsten Rodelbahn Tirols liegt, sind keine großen Umwege nach einem langen Schitag nötig.
Aber auch alle Nichtschifahrer und sonstigen „Wintermuffel“, die trotzdem gern mal Skihaserl spielen wollen, sind dort herzlich willkommen.
Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann es direkt am Liftparkplatz stehen lassen und wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, erreicht die Bar ebenfalls ohne Probleme: jede Stunde fährt ein Bus von Innsbruck bis vor die Bar und eine Heimfahrt in die Stadt ist bis zehn Uhr am Abend möglich.
Mehr Infos zum Schigebiet, bekommt ihr auf http://www.rangger-koepfl.at .

Motto

Bleib nicht auf eb`nem Feld!
Steig nicht zu hoch hinaus!
Am schönsten sieht die Welt von halber Höhe aus. (Friedrich Nietzsche)

Lilly Tagebuch-Woche 2

IST GLEICH GLEICH??

Liebes Tagebuch!! (9. Jänner 2007)
Heute stellt sich für mich die Frage „Wie gleich ist man in einer Beziehung?!“ Darf man(n) das gleiche tun, wie frau und umgekehrt? Oder darf eine Seite mehr?
Besonders wichtig wurde diese Frage an Sylvester als ich mit Freunden auf einer Hütte ins neue Jahr feierte. Mit dabei war auch ein Pärchen, das gerade mal ein halbes Jahr zusammen ist. Schon am frühen Abend machte sie sich es mit einem Bekannten an der Bar gemütlich und ließ ihren Freund mehr oder weniger links liegen. Dieser war aber gar nicht „faul“ und flirtete sich „durch die Menge“.
Auch den restlichen Abend und anschließend Neujahrmorgen fanden es beide nicht wert, sich wieder zu einander zu setzen oder zumindest ab und zu miteinander zu reden. Obwohl der Rest der Gruppe sich über den etwas komischen Umgang der beiden miteinander wunderte, sagte niemand etwas. Vielleicht war es ja normal bei den beiden?! Oder die beiden hatten vorher Streit und wollten einfach nicht miteinander reden?!
Am gleichen Tag zur späterer Stunde aber erfuhr ich, dass es doch nicht so normal war und sie auch keinen Streit hatten, aber das ganze doch noch ein „Nachspiel“ hatte: SIE machte ihm nämlich die „Hölle heiß“, da er in ihren Augen zu viel geflirtet hat. Dass sie auch das gleiche getan hat und damit als Erste begonnen hatte, übersah sie ganz und wollte davon auch nichts hören!
Ich frage mich nun: was darf man selbst in einer Beziehung und wie weit geht die Toleranz, wenn der Partner das gleiche tut????
Aus eigener Erfahrung und aus meiner (Freundes-)Umgebung weiß ich, dass dazwischen oft Welten liegen können. Flirtet man mit jemanden sieht man darin eigentlich kein Betrügen, tut dies aber der Partner, kann man schon mal zumindest unruhig werden. Denn wer von uns Frauen kann von sich sagen, dass man absolut NICHT eifersüchtig ist???!!!
Oder sind solche Aktionen einfach nur Spiele, bei der man Grenzen ausloten will und schauen möchte, wie sehr der Partner einen noch liebt und begehrt und wie schnell er eifersüchtig wird?! Eines kann man aber bei dieser Variante sagen, dass dies sicher auch „in die Hose gehen kann“!
Wie es bei den zweien nun weitergeht - ich weiß es noch nicht!
Bei einem anderen Pärchen- auch aus dem Bekanntenkreis – ging es schief: er, der zwar jedes Wochenende „auf der Piste war“, wollte nicht, dass seine Freundin auch ausgeht und die beiden trennten sich nach heftigen Streitereien.

Ich habe aus dieser Sache auf jeden Fall gelernt, dass ich mir selbst nun mal überlegen werde, was ich in einer Beziehung so mache und was mich aber gleichzeitig bei meinem Partner ärgert, eifersüchtig macht, usw.......
Aber man lernt ja bekanntlich im Laufe der Zeit aus Fehlern! Entweder aus den eigenen oder aus den, der anderen! Ich hoffe es zumindest :-)!!
Bis nächste Woche deine Lilly

Tipp der Woche 2

"FALTENFREIE STIEFEL"
Momentan sind Stiefel jeglicher Art absolut angesagt: ob man sie wie Reiterstiefel über den Hosen trägt oder zu einem Rock – man kann zur Zeit damit nie falsch liegen.
Aber wie hegt und pflegt man die guten und oft sehr teuren Schuhe wenn man sie gerade mal nicht trägt?
Falten in Stiefeln sehen nämlich gar nicht gut aus. Dagegen hilft aber ein einfacher und vor allem billiger Trick: Rollen sie einfach Zeitschriften oder Zeitungen fest zusammen und stopfen sie diese in den Stiefelschaft. Den gleichen Effekt kann man auch mit Glasflaschen erzielen. Denn dann sehen die Stiefel immer wie neu aus und man kann sie auch noch eine weitere Saison verwenden.

Frucht der Woche 2

DIE KIWI
Gerade jetzt wo das Wetter verrückt spielt und man morgens noch einen Wintermantel braucht und mittags schon im Pulli schwitzt, braucht man Vitamine mehr denn je!
Eine besonders gesunde Frucht ist da die Kiwi. Schon 100g der süßen Frucht enthalten ungefähr 70mg des so wichtigen Vitamin C`s und damit deckt eine Kiwi schon 95% des empfohlenen Tagesbedarf ab.
Neben den bekannten „normalen“ Kiwi, gibt es auch noch die sogenannten `Kiwi Gold`, deren Fruchtfleisch gelb ist und die etwas süßer schmecken. Dafür sind sie im Preis auch etwas teurer.

WARUM TRÄGHEIT?

Trägheit (acedia) ist der Zustand in dem der Mensch innerlich davon abgehalten wird zu arbeiten oder wenn er doch arbeitet, dies sehr, sehr langsam zu tun.
Im Christentum wurde die Trägheit auch als eine Todsünde bezeichnet, da sie sich auch auf das Gemüt und den Willen auswirkt und der Mensch deshalb von wichtigen Dingen abgehalten wird und sich negativen Sachen zuwendet.
Wichtige „Kämpfer“ gegen die Trägheit waren die Benediktiner, die sich mit ihrer Ordensregel „ora et labora“ vehement gegen diese Sünde wandten.
Erst im Laufe der Zeit fand man es nicht mehr so schlimm, auch einmal nur träge zu sein. Dies hing natürlich auch davon ab, dass der technische Fortschritt den Menschen mehr erlaubte Pausen zu machen und auch einmal zu rasten.
Besonders in den 60iger Jahren des 20. Jahrhunderts galt das eher radikale Motto „Arbeitet nie!“.
Heute ist es aber wieder so, dass man „faule“ Menschen, das heißt Arbeitslose, die aus den unterschiedlichsten Gründen in dieser Lage sind, verurteilt und diese mehr und mehr aus der Gesellschaft ausgrenzt werden.

WARUM VÖLLEREI?

Völlerei (gula) bezeichnet die Charaktereigenschaft eines Menschen, der ein ausschweifendes und maßloses Leben führt.
Im Christentum wurde die Völlerei als Todsünde bezeichnet und die Strafe dafür war die Verbannung in die Hölle.

WARUM ZORN?

Zorn (ira) äußert sich in Form von heftiger Wut, unkontrollierten Handlungen und Worten.
Das Gegenteil von Zorn ist Sanftmut. Zorn ist immer auf eine bestimmte Person oder Gruppe gereichtet; die Wut kann hingegen nach allen Seiten hin explodieren.

WARUM WOLLUST?

Wollust (luxuria) bedeutet, dass man willentlich die sexuelle Lust steigern will. Gegenteile sind Keuschheit und Askese oder auch Frigidität.
Während man heute mit solchen Themen her locker umgeht, galt Wollust im Mittelalter als verrucht und wurde vom Christentum als schwere Sünde angesehen.
Deshalb wurde sie auch während der Inquisition und während der Hexenprozesse als angeblichen Beweis für die Anklage hinzugezogen: so warf man den sogenannten „Hexen“ vor, dass sie Orgien feiern würden und auch mit dem Teufel selbst Geschlechtsverkehr hätten.

WARUM HOCHMUT?

Hochmut (superbia) äußert sich in überheblichen Gesten und Prahlerei; das Gegenteil wäre Demut.
Schon in früheren Kulturen wurde Hochmut abgelehnt und man glaubte die Götter würden denjenigen später sicher dafür bestrafen.
In der katholischen Kirche sah man das Verhalten auch als Sünde an.
Eine besondere Ausprägung des Hochmuts ist der Narzissmus, den Sigmund Freud durch seine berühmte Psychoanalyse bloßlegte.
Heute verwendet man statt Hochmut eher den Begriff Arroganz.

WARUM NEID?

Neid (invidia) bezeichnet einen Zustand, in dem man jemanden anderen übel nimmt, dass dieser besser gestellt ist. Mit Neid kann man dieses Gefühl aber ausgleichen.
Neid kann sich neben materiellen Dingen, auch auf biologisch (z.B. Gesundheit) oder kulturelle (z.B. Schönheit) Merkmale beziehen.
In manchen Theorien glaubt man auch, dass die Menschheit nur durch Neid überlebt hat, da dadurch Ehrgeiz entsteht und man mehr ums Überleben kämpft. Das Gegenteil von Neid ist Gunst.
Bereist in der Bibel wird der Neid an den unterschiedlichsten Stellen aufs heftigste verurteilt und wurde deshalb auch in die 7 Todsünden mitaufgenommmen.

WARUM GEIZ?

Geiz (avaritia) bezeichnet eine übertrieben Sparsamkeit bzw. ein Verhalten nichts mit niemanden teilen zu können.
Im Laufe der Zeit gebrauchte man für geizige Menschen auch unterschiedlichste Namen, die sich bis heute erhalten haben: so war im 16. Jahrhundert der Geizhals oder Geizkragen jedem bekannt, später der Pfennigfuchser oder Knauser.
Heute wird Geiz nicht mehr so negativ bewertet wie einst: es setzt vermehrt der Werbeslogan „Geiz ist geil“ durch.

Wieso 7 Sünden?

In der katholischen Kirche werden als Todsünden besonders schwere Sünden bezeichnet. Begeht man eine solche muss aber drei Voraussetzungen erfüllen:
1. die Sünde muss eine wichtige Materie zum Gegenstand haben (z.B. Mord,...)
2. der Sünder muss die Schwere der Sünder erkennen.
3. die Sünde muss freiwillig erfolgen
Auslöser für Sünden sind die sieben Charaktereigenschaften Neid, Hochmut, Trägheit, Zorn, Völlerei, Wollust und Geiz, die oft als sieben Todsünden bezeichnet werden.
Begeht man eine solche Sünde, kommt man nach dem Tod in die Hölle. Man kann sich davor aber nur retten, in dem man beichtet oder die Sünde bitter bereut.
Der griechische Theologe Evagrius von Pontus (346-400) stellte erstmals eine Sündenkatalog zusammen und nannte dabei noch acht Todsünden: neben den uns heute noch bekannten Völlerei, Wollust und Zorn gab es auch Habgier, Traurigkeit, geistige Faulheit, Ruhmsucht und Stolz. Die Reihung erfolgte dabei nach Ichbezogenheit und somit war Stolz die schwerste Sünde.
Zweihundert Jahre später unter Papst Gregor I. (590-604) wurde das Sündenregister auf sieben zusammengefasst: aus Ruhmsucht und Stolz wurde Hochmut, Faulheit wurde in die Traurigkeit mitaufgenommen. Dafür fügte er noch den Neid hinzu.
Im 7. Jahrhundert nach Christus wurde Traurigkeit durch Trägheit ersetzt und seitdem nie mehr geändert.
Erst in der Neuzeit folgte ein Umdenken: man unterschied nun zwischen leichten und schweren Sünden und verzichtete auf eine allgemeine Betonung der Sündigkeit des Menschen.
Trotzdem halten sich die 7 Sünden weiterhin im Gedächtnis der Menschen und man verwendet sie sowohl für Marketingzwecke (z.B. Eskimo in seiner Eiswerbung) oder baut sie in unterschiedlichsten Filmen mit ein (z.B. „Seven“ mit Brad Pitt).

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Spruch des Tages - 16.Februar
Mir gefallen die Körper der Männer. Sie sind besser...
kate24 - 16. Feb, 08:27
Spruch des Tages - 15.Februar
Männer sind zweifellos dümmer als Frauen. Hat man jemals...
kate24 - 15. Feb, 08:10
Mann der Woche 7
ABRAHAM LINCOLN Abraham Lincoln wurde am 12.Februar...
kate24 - 14. Feb, 08:40
Frau der Woche 7
MARIA VON BURGUND Am 13.2.1457 kam Marie von Burgund...
kate24 - 14. Feb, 08:39

Archiv

November 2006
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 

Zufallsbild

Feiern bis zum Umfallen

Mein Lesestoff

Weiter leben. Eine Jugend

Suche

 

Status

Online seit 6705 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 4. Dez, 10:14

Credits


7 Sünden
Geiz
Hochmut
Neid
Trägheit
Völlerei
WI-Pr�
Wollust
Zorn
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren