Montag, 8. Januar 2007

Spruch des Tages - 8.Jänner 2007

Auch Gott lernte dazu: man merkt dies an den Verbesserungen bei der Erschaffung der Frau gegenüber der des Mannes. (Zsa Zsa Gàbor)

Filmtipp der Woche

"WO IST FRED?"
Filmtipp der Woche
Diese Woche geht es um einen Film, der zwar leider nicht mehr im Kino läuft, der es aber allemal wert ist, ihn sich dann als DVD zu kaufen: „Wo ist Fred?“
In der Komödie geht es um Fred (dargestellt von Til Schweiger), der seine Freundin Mara (Anja Kling) gern heiraten möchte. Dieses Vorhaben braucht aber erst einmal die Zustimmung ihres verwöhnten Sohnes Linus, dessen größter Wunsch ein Basketball seiner Lieblingsmannschaft ist. Leider wird dieser ersehnte Ball aber nach Spiel immer einem behinderten Zuschauer zugeworfen, die im Heimstadion eine eigene Tribüne haben.
Ob es Til Schweiger nun schafft diesen Ball zu bekommen, wie er es eventuell schaffen könnte, auf welche Konkurrenten er dabei stößt und ob er am Ende seine Mara wirklich heiratet.... das muss man sich schon selbst anschauen.
Der Film ist vor dem Kinostart sehr in Kritik geraten, da er eventuell die Gefühle behinderter Menschen verletzen könnte. Tatsache ist aber, dass alles sehr humorvoll geschildert wird und kein Witz unter „die Gürtellinie geht“. In Wahrheit werden die Probleme geschildert mit denen Behinderte leben müssen und wie bewundernswert solche Menschen diese, für „gesunde“ Menschen schier unlösbaren Probleme bewältigen.
Ein witziger und unterhaltsamer Filmabend ist mit „Wo ist Fred?“ einfach vorprogrammiert.

Umfrage der Woche 2

"VERMISSEN SIE DEN SCHNEE?"
Die Umfrage der Woche dreht sich um den lieben Schnee, der heuer irgendwie auf sich warten lässt.
Ich wollte von 30 Leuten wissen, ob sie die weiße Pracht nun wirklich vermissen oder ob sie mit den momentanen milden Temperaturen auch gut leben können und froh sind sich das Schneeräumen sparen zu können.

Obwohl man die Menschen an allen Ecken und Enden jammern hört, dass sie endlich Schnee wollen, fiel die Umfrage erstaunlicherweise komplett anders aus.
Nur acht Leute antworteten mit "Ja" und die meisten davon wollen den Schnee, damit sie endlich skifahren/snowboarden/rodeln gehen können.
Sechs Personen ist es "egal" ob die Wiese vorm Haus grün oder weiß ist und einer davon meinte noch weiter, dass er ohnehin nichts daran ändern könne und sich deshalb auch nicht ärgere.
Stolze 16 Personen sind hingegen zufrieden, dass kein Schnee im Tal liegt. Sieben Leute sind einfach froh, wenn es nicht zu kalt ist, vier sind froh, dass sie so immer pünktlich zur Arbeit kommen, drei hassen den Winter allgemein und die beiden restlichen sind froh, dass sie einerseits keine Schneeketten montieren müssen und andererseits, dass sie keine zu hohen Heizkosten haben.
Man sieht also, dass auch das sportliche und winterbegeisterte Tiroler Volk mal auf den Schnee verzichten kann.

Mann der Woche 2

SchlieriGREGOR SCHLIERENZAUER
Auch nicht sportbegeisterte bzw. nicht schisprunginteressierte Menschen dürften es in den letzten Tagen mitbekommen haben: Österreich hat (endlich) wieder ein Jungtalent auf das das Land stolz sein kann. Und der junge Mann kommt zudem noch aus Tirol:
Gregor Schlierenzauer ist erst süße 17 Jahre alt (feierte am 7.1. Geburtstag) und konnte in der aktuellen Saison schon mehrere Siege für sich verbuchen. Bei der eben vergangenen Vierschanzentournee machte ihm nur der Wind einen Strich durch die Rechnung und so musste er sich mit einem zweiten Rang in der Gesamtwertung begnügen.
Man weiß noch nicht sehr viel über das Talent, das erst diesen Winter zum Nationalteam gestoßen ist, aber zumindest, dass er gerade noch die Skihandelsschule in Stams besucht.
Man kann nur hoffen, dass er trotz seines Erfolges am Boden bleibt (nur nicht beim Schispringen) und weiterhin die Kraft und den Willen hat sich in der Schisprungwelt durchzusetzen.
Mehr zu seinen Erfolgen: http://www.oesv.at/

Buchtipp der Woche 2

"WEITER LEBEN. EINE JUGEND"
RUTH KLÜGER
Diese Woche stelle ich das Buch „Weiter leben. Eine Jugend“ von Ruth Klüger vor. Die österreichische Autorin wurde 1931 in Wien geboren. Sie erlebte die Ausgrenzung der Juden aus dem öffentlichen Leben am eigenen Leib mit, da sie selbst Jüdin ist. Sowohl ihren eigenen Vater, als auch ihren Halbbruder verlor sie durch das NS-Regime. In diesem Buch erzählt sie nun von der Zeit, wie sie sie erlebte und wie ihr Leben nach 1945 aussah. Und welches Erlebnis sie motivierte, überhaupt ein Buch über jene Zeit zu schreiben, die für sie fast den Tod bedeutet hätte.
Ihre Autobiographie liest sich dabei manchmal wie ein wundersames Märchen, besonders wenn man im Laufe der Zeit erfährt, durch welche oft verwunderlichen und ungewöhnlichen Umstände sie vor den Nationalsozialisten fliehen konnte und wie sie es schaffte die Lager Theresienstadt und Christianstadt und vor allem Auschwitz zu überleben. Dann hat man aber auch zeitweise das Gefühl man würde einen Krimi lesen, da sie es gelingt eine ungeheure Spannung in ihrem Erzählstil aufzubauen.
Aber trotzdem wird es nie kitschig oder trivial, da sie einen doch immer vor Augen hält, dass alles leider wirklich passiert ist.
Interessant ist auch, dass sie sich nie in der Opferrolle sieht und sie es auch absolut nicht will, dass man sie bemitleidet.
Auf 284 Seiten erfährt man viel von eine Zeit, die eins der dunkelsten Kapitel der Zeit füllt, und man muss nicht unbedingt geschichtsinteressiert sein um dies Buch zu mögen.
Es ist zudem einfach geschrieben und fesselt den Leser so, dass man/frau schon mal die Zeit vergessen kann.
„Weiter leben. Eine Jugend“ ist bei dtv erschienen, kostet € 8,30 und ist in jedem guten Buchhandel erhältlich.
jugend

Frau der Woche 2

lref0302ANNETTE VON DROSTE-HÜLSHOFF
Die Frau der Woche ist diesmal die Schriftstellerin Annette von Droste-Hülshoff, die am 10./12/ oder 14. Januar ihren 210.Geburtstag feiern würde. (die Quellen sind sich über das genaue Geburtsdatum nicht schlüssig)
Annette stammte aus einer alteingesessenen aber nicht sehr einflussreichen westfälischen Adelsfamilie. Ihr Vater, Clemens August von Droste-Hülshoff, vererbte ihr das Interesse für Musik, ihre Mutter Therese hingegen die Freude an der Literatur.
Daher erwachte schon sehr früh ihre literarische Begabung und so durfte sie am Unterricht ihrer Brüder teilnehmen. Ihre Mutter, die selbst zu feierlichen Anlässen Gedichte schrieb, unterstütze ihre Tochter und auch von seitens ihres Onkels, Komponist von Beruf, erhielt sie eine gewisse musische Förderung.
Trotzdem wurde Annettes Begabung eingeschränkt, da man aufgrund ihres Standes von Veröffentlichungen zurückschreckte und es daher auch nicht sehr viele Veröffentlichungen von ihr gibt.
Trotzdem knüpfte sie schon sehr früh Bekanntschaft zu Künstlerkreisen.
1830 lernt sie Levin Schücking kennen, den Sohn einer Bekannten. Als diese Bekannte stirbt, fühlt sich Annette sozusagen als Patin für ihn verantwortlich. Nach seinem Studium, beginnt
er sich ebenfalls als Literat einen Namen zu machen. Durch das gemeinsame Interesse wächst die Freundschaft. Sie wird zu dichterischen Versen beflügelt, die sie auf den Höhepunkt ihres Schaffens katapultieren. Levin Schücking ist es auch, der sie zur Herausgabe einer größeren Gedichtsammlung drängt. Da er sich um die Zusammenstellung des Bandes und auch um die Verhandlungen mit dem Verleger kümmert, willigt Annette ein.
Sie wird aber im Laufe der Zeit von der sich verschlimmernden Krankheit in ihre Grenzen gezwungen. Die Dichterin litt schon seit frühester Kindheit an einer Art Nervenschwindsucht, die sich im Alter zu krampfartigem Kopfweh wandelte.
Schließlich stirbt Annette von Droste-Hülshoff am 24. Mai 1848 im Alter von nur 51 Jahren.
Sie hat es als Frau aber trotzdem geschafft sich einen Namen zu machen und sich in der Männerwelt zu behaupten.
(Quelle: Berglar, Peter, Annette von Droste-Hülshoff in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Hamburg 1967)

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