Aufreger der Woche 2
SOZIALE DIENSTE STATT STUDIENGEBÜHREN
Der Aufreger der Woche ist für mich und wahrscheinlich auch für alle andere, der Vorschlag der neuen Bundesregierung, dass Studenten die Möglichkeit haben Soziale Dienste zu leisten statt Studiengebühren zu zahlen.
Gegen das Zahlen der Studiengebühren würde meiner Meinung nach nicht sprechen, wenn man aber im Laufe seines Studiums auch etwas davon merken würde. Selbst Professoren geben zu, dass die Zeiten besser waren, als man noch nicht für Bildung zahlen musste.
Neben den € 378,72, die man pro Semester zahlen muss, werden nämlich nun auch noch Kopiergebühren eingehoben und dies macht so im Durchschnitt pro Kurs 4 Euro aus.
Belegt man nun zehn Kurse pro Winter- oder Sommersemester fallen somit zusätzlich 40 Euro an Kosten an. Und dann hat man noch nicht mal etwas gegessen und getrunken.
Von den Studenten, die auch noch das „Pech“ haben, allein in einer eigenen Wohnung oder zumindest in einem Zimmer zu wohnen, rede ich gar nicht, da diese es sich oft nicht mal leisten können, eine warme Mahlzeit am Tag zu genießen.
Darum versuchen ohnehin 90% der Studenten möglichst schnell ihr Studium zu beenden. Dass viele nebenbei arbeiten müssen um sich das Ganze überhaupt leisten zu können, geht leider sowohl in den Medien, als auch in der Öffentlichkeit unter. Dort beherrscht immer noch der Mythos des „Faulen Studenten“ die Köpfe der Menschen.
Vor den Wahlen hieß es noch, dass die Studiengebühren abgeschafft werden und nun will man sich – da man erkennt, dass dies doch nicht so leicht in die Tat umzusetzen ist- mit dieser „billigen“ Lösung sich aus dem Problem herauswühlen. Wenn man schon arbeiten will, damit man sich das Studieren überhaupt leisten kann, sucht man sich – so weit es möglich ist- einen Job der einem zusagt und der bei dem man nicht ganz schlecht verdient.
Außerdem muss man für die meisten „Sozialen Dienste“ eine Ausbildung absolvieren und die Zeit fehlt manchem Studenten einfach.
Mit dem Vorschlag stuft man aber zugleich auch die Leute ab, die eine soziale Ausbildung absolviert haben, da man ja mit dem Vorschlag indirekt sagt, dass solche Jobs ein jeder machen könne.
Meine Meinung: Studiengebühren beibehalten, aber das Geld auch in die Universitäten investieren. Das heißt, dass man Räume besser ausstattet, Sanitäranlagen renoviert und mehr Geld in Studentenprojekte fließen lässt.
Wie die österreichische
Hochschülerschaft auf den Vorschlag reagierte: mehr dazu auf http://oesterreich.orf.at/stories/163349/ und http://steiermark.orf.at/stories/163352/.
Der Aufreger der Woche ist für mich und wahrscheinlich auch für alle andere, der Vorschlag der neuen Bundesregierung, dass Studenten die Möglichkeit haben Soziale Dienste zu leisten statt Studiengebühren zu zahlen.
Gegen das Zahlen der Studiengebühren würde meiner Meinung nach nicht sprechen, wenn man aber im Laufe seines Studiums auch etwas davon merken würde. Selbst Professoren geben zu, dass die Zeiten besser waren, als man noch nicht für Bildung zahlen musste.
Neben den € 378,72, die man pro Semester zahlen muss, werden nämlich nun auch noch Kopiergebühren eingehoben und dies macht so im Durchschnitt pro Kurs 4 Euro aus.
Belegt man nun zehn Kurse pro Winter- oder Sommersemester fallen somit zusätzlich 40 Euro an Kosten an. Und dann hat man noch nicht mal etwas gegessen und getrunken.
Von den Studenten, die auch noch das „Pech“ haben, allein in einer eigenen Wohnung oder zumindest in einem Zimmer zu wohnen, rede ich gar nicht, da diese es sich oft nicht mal leisten können, eine warme Mahlzeit am Tag zu genießen.
Darum versuchen ohnehin 90% der Studenten möglichst schnell ihr Studium zu beenden. Dass viele nebenbei arbeiten müssen um sich das Ganze überhaupt leisten zu können, geht leider sowohl in den Medien, als auch in der Öffentlichkeit unter. Dort beherrscht immer noch der Mythos des „Faulen Studenten“ die Köpfe der Menschen.
Vor den Wahlen hieß es noch, dass die Studiengebühren abgeschafft werden und nun will man sich – da man erkennt, dass dies doch nicht so leicht in die Tat umzusetzen ist- mit dieser „billigen“ Lösung sich aus dem Problem herauswühlen. Wenn man schon arbeiten will, damit man sich das Studieren überhaupt leisten kann, sucht man sich – so weit es möglich ist- einen Job der einem zusagt und der bei dem man nicht ganz schlecht verdient.
Außerdem muss man für die meisten „Sozialen Dienste“ eine Ausbildung absolvieren und die Zeit fehlt manchem Studenten einfach.
Mit dem Vorschlag stuft man aber zugleich auch die Leute ab, die eine soziale Ausbildung absolviert haben, da man ja mit dem Vorschlag indirekt sagt, dass solche Jobs ein jeder machen könne.
Meine Meinung: Studiengebühren beibehalten, aber das Geld auch in die Universitäten investieren. Das heißt, dass man Räume besser ausstattet, Sanitäranlagen renoviert und mehr Geld in Studentenprojekte fließen lässt.
Wie die österreichische
Hochschülerschaft auf den Vorschlag reagierte: mehr dazu auf http://oesterreich.orf.at/stories/163349/ und http://steiermark.orf.at/stories/163352/.
kate24 - 9. Jan, 19:19