Wieso 7 Sünden?
In der katholischen Kirche werden als Todsünden besonders schwere Sünden bezeichnet. Begeht man eine solche muss aber drei Voraussetzungen erfüllen:
1. die Sünde muss eine wichtige Materie zum Gegenstand haben (z.B. Mord,...)
2. der Sünder muss die Schwere der Sünder erkennen.
3. die Sünde muss freiwillig erfolgen
Auslöser für Sünden sind die sieben Charaktereigenschaften Neid, Hochmut, Trägheit, Zorn, Völlerei, Wollust und Geiz, die oft als sieben Todsünden bezeichnet werden.
Begeht man eine solche Sünde, kommt man nach dem Tod in die Hölle. Man kann sich davor aber nur retten, in dem man beichtet oder die Sünde bitter bereut.
Der griechische Theologe Evagrius von Pontus (346-400) stellte erstmals eine Sündenkatalog zusammen und nannte dabei noch acht Todsünden: neben den uns heute noch bekannten Völlerei, Wollust und Zorn gab es auch Habgier, Traurigkeit, geistige Faulheit, Ruhmsucht und Stolz. Die Reihung erfolgte dabei nach Ichbezogenheit und somit war Stolz die schwerste Sünde.
Zweihundert Jahre später unter Papst Gregor I. (590-604) wurde das Sündenregister auf sieben zusammengefasst: aus Ruhmsucht und Stolz wurde Hochmut, Faulheit wurde in die Traurigkeit mitaufgenommen. Dafür fügte er noch den Neid hinzu.
Im 7. Jahrhundert nach Christus wurde Traurigkeit durch Trägheit ersetzt und seitdem nie mehr geändert.
Erst in der Neuzeit folgte ein Umdenken: man unterschied nun zwischen leichten und schweren Sünden und verzichtete auf eine allgemeine Betonung der Sündigkeit des Menschen.
Trotzdem halten sich die 7 Sünden weiterhin im Gedächtnis der Menschen und man verwendet sie sowohl für Marketingzwecke (z.B. Eskimo in seiner Eiswerbung) oder baut sie in unterschiedlichsten Filmen mit ein (z.B. „Seven“ mit Brad Pitt).
1. die Sünde muss eine wichtige Materie zum Gegenstand haben (z.B. Mord,...)
2. der Sünder muss die Schwere der Sünder erkennen.
3. die Sünde muss freiwillig erfolgen
Auslöser für Sünden sind die sieben Charaktereigenschaften Neid, Hochmut, Trägheit, Zorn, Völlerei, Wollust und Geiz, die oft als sieben Todsünden bezeichnet werden.
Begeht man eine solche Sünde, kommt man nach dem Tod in die Hölle. Man kann sich davor aber nur retten, in dem man beichtet oder die Sünde bitter bereut.
Der griechische Theologe Evagrius von Pontus (346-400) stellte erstmals eine Sündenkatalog zusammen und nannte dabei noch acht Todsünden: neben den uns heute noch bekannten Völlerei, Wollust und Zorn gab es auch Habgier, Traurigkeit, geistige Faulheit, Ruhmsucht und Stolz. Die Reihung erfolgte dabei nach Ichbezogenheit und somit war Stolz die schwerste Sünde.
Zweihundert Jahre später unter Papst Gregor I. (590-604) wurde das Sündenregister auf sieben zusammengefasst: aus Ruhmsucht und Stolz wurde Hochmut, Faulheit wurde in die Traurigkeit mitaufgenommen. Dafür fügte er noch den Neid hinzu.
Im 7. Jahrhundert nach Christus wurde Traurigkeit durch Trägheit ersetzt und seitdem nie mehr geändert.
Erst in der Neuzeit folgte ein Umdenken: man unterschied nun zwischen leichten und schweren Sünden und verzichtete auf eine allgemeine Betonung der Sündigkeit des Menschen.
Trotzdem halten sich die 7 Sünden weiterhin im Gedächtnis der Menschen und man verwendet sie sowohl für Marketingzwecke (z.B. Eskimo in seiner Eiswerbung) oder baut sie in unterschiedlichsten Filmen mit ein (z.B. „Seven“ mit Brad Pitt).
kate24 - 25. Nov, 10:12